| --- --- Sitemap --- Disclaimer --- Contact --- --- | ||||||||||||
![]() |
||||||||||||
|
--- Home --- Myself
--- Kayaking --- Galleries
--- |
||||||||||||
|
Reports Trips Building |
Trip reportOn Friday, our trip began the little harbour of Schlüttsiel. We left at about 5 p.m., two hours after high tide, with the outgoing ebb flow and a tail wind towards the low sun.
The initial relaxed atmosphere changed with a continuously darkening sky. Distant rumbling of thunder and even a few lightnings hurried us along. Just when the rain started to fall, we arrived after 2 hours of paddling at Hilligenley on the Hallig Langeneß – relieved to have been faster than the oncoming thunderstorm.
The unabashed Robert cooked our dinner, while outside it was bucketing with rain and the rest of us sat in the warm, dry tent calling out for food. The paddling day ended in the “palace” (Axel’s big tent) with a warm meal and a bottle of red wine – hixx.
Am nächsten Morgen standen wir gemütlich auf, dank der Tiden war Zeit für ein ausgedehntes Frühstück. Anstelle der aufgepeitschten, grau-trüben Bucht von Hilligenley war nun eine endlose Schlammweite zu sehen. Der Wind hatte den Himmel blank gepusted, keine Wolken oder gar Regen mehr. Unsere einzigen Nachbarn, 2 andere Kajaker, erzählten uns, dass dieser „nette, laute Kerl“ vom Vortag für heute auf diesem Platz erwartet wird. Wir entschlossen uns prompt, die Zelte abzubauen und in See zu stechen. Das Wetter sah inzwischen wieder merkwürdig aus, nicht so richtig schlecht, aber nach dem gestrigen Tag hielten wir alle Ausschau nach Anzeichen von Gewitter. Darum entschieden wir uns, Kurs auf Hallig Hooge, das nur ca. 6 km weit entfernt liegt, zu nehmen. Mit diesem Kurztrip fühlten wir uns sicherer, war es doch nicht zu weit weg vom schützenden Ufer. Gleich nach dem Ablegen zeigte sich die Kraft der Tidenströmung - das auflaufende Wasser zog uns gegen den Wind zurück, ein merkwürdiges Gefühl. Nachdem wir uns soviel Sorge gemacht hatten gegen des Wetters, war die Überfahrt recht ereignislos. Einige schüchternde Seehunde streckten vorsichtig die Nasen aus dem Wasser und Robert erprobte den Gebrauch eines Eskipaddels.
Der Hafen von Hooge war bei unserer Ankunft schon fast voll (bei Ebbe läuft der Hafen leer und die Schiffe sitzen im Schlick, mit an Land abgespannten Masten, damit sie nicht umkippen), darum war es einfach für uns zu landen. Nach einem kurzen Anruf beim Hafenmeister (Handies sind manchmal sehr nützlich!) konnten wir unsere Zelte an der Hafeneinfahrt aufbauen. Es folgte ein geruhsames Hallig-Erholungsprogramm mit viel Essen, Spaziergängen, Kultur und aufs Wasser hinausschauen. Etwas später kam eine grössere Gruppe Paddler, Hamburger, die ihren Berliner Kumpels einmal die grosse weite Wattenwelt zeigen wollten. Einige Segler erweiterten später diese Ansammlung verschiedenster Kulturen (aber wieso können die Segler nicht selber ihren Müll aufräumen?).
Während der Nacht erst zog das erwartete Gewitter über die Wattengegend: grelle Blitze und ohrenbetäubender Donner. So exponiert zeltend, da wünschte man sich einen schützenden Wald und sicheren Unterschlupf. Am Sonntag war das Wetter wunderbar klar, sonnig und der Wind hatte auf West gedreht, also wieder ein Rückenwind auf dem Weg zurück zum Festland. Ungeduldig auf die Flut wartend, trugen wir die Boote über die Buhnen bzw. zur Entwässerungsrinne des Hafens, wo stets etwas Fahrwasser bleibt. Der erste Zwischenstop, kurz nach dem Start, war auf einem kleinen Stückchen (noch) trockengefallener Sandbank, wo wir ein schnelles aber fantastisches Bad nahmen. Die schnell auflaufende Flut verhinderte leider einen längeren Aufenthalt, denn schwupps war die Sandbank weg, und nur noch leicht gekräuseltes Wasser und blubbernde Luftblasen zeigten die Stelle an. Die weitere Strecke folgte den Tonnen. Vor der Hallig Gröde wurden wir durch eine starke Querströmung seitlich versetzt. Eine längere Sonn- und Badepause legten wir im schnucklig-kleinen Hafen auf der Hallig Gröde ein. Brote mampfend staunten wir über die schnell steigende Tide und schnackten mit Touristen, die über’s Watt hergewandert waren. Wir sollten ein Schild herstellen mit der Aufschrift: „Beobachte die Paddler in ihrer natürlichen Umgebung. Nicht erschrecken und bitte füttern“
- oder so ähnlich. Dann wurden die Touristen per Dampfer abgeholt und für uns war es an der Zeit, nach Schlüttsiel zu paddeln. Der restliche Weg war, dank der frischen Brise, ein netter Surf, der auch zum Erproben der Rettungstechniken mit dem paddle float benutzt wurde! Wieder glücklich im Hafen angekommen gab’s für alle braven Kinder ein Eis von Papa Matthias.
Fragen, Anregungen? -> Kontakt |
|||||||||||
| --- --- Date last modified: 31.08.2007 --- --- | ||||||||||||