Das heimische Paddelrevier ist eine tief eingschnittene Bucht
in der schleswig-holsteinische Küstenlinie. Die Förde,
die sich zur Kieler Bucht und damit zur Ostsee öffnet, wurde
während der letzten Eiszeit angelegt. Von Skandinavien kommende
Gletscher pressten Eiszungen vor sich her und schoben so die Randwälle
auf, die die Förde heute einrahmen. Diese Höhenzüge
werden unterbrochen im Westen vom Nord-Ostsee-Kanal, und auf der
Ostseite von der Schwentinemündung.

Laboe |

Bülk |
Die Förde, 15 km lang und auf einer Linie Bülk (Westufer)
- Laboe (Ostufer) 5.5 km breit, bietet ein abwechslungsreiches Ufer.
An der Hörn und längs der Innenförde
reihen sich Traditionsschiffe im Museumshafen, moderne Gebäude,
Fährterminals und Werften aneinander. Wassersport wird hier
GROSS geschrieben:
Rudern, Segeln, Tauchen, Schwimmen
und - natürlich - Paddeln.
Mit der Kiellinie, der Flaniermeile Kiels, dem Tirpitzhafen der
Marine, marinen Forschungseinrichtungen und einigen Grünstreifen
wird das Bild abgerundet. Die Aussenförde
ist geprägt von weiten Wasserflächen, gesäumt von
Stränden und Wald, Werften und kleineren Ortschaften mit Fischerhäfen.
Paddeln auf der Förde, die zur Seeschifffahrtsstrasse
gehört, ist nicht ohne. Die Einmündung des Nord-Ostsee-Kanals
bringt einen regen Schiffsverkehr, des weiteren die Fähr-,
Kreuzfahrt- und Frachtverbindungen von und in die Innenförde.
Hinzu kommen Freizeitkapitäne aller Arten und Kompetenzen,
Fischer und Regatten (Kieler Woche ist Ausnahmezustand!!). Da muss
der Paddler alle Augen und Ohren offen halten!

Nord-Ostsee-Kanal, Schleuse Holtenau |

Ankunft der neuen Color Fantasy, Nov. 2004 |

Kieler Woche |
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